Mobiles Internet mit Smartphones

Das Problem

Die meisten "normalen" Websites sind für Smartphones und Tablets unbenutzbar, Iphone und Ipad kann nicht einmal einen Flash-Film darstellen. Nur die großen websites haben auch eine mobile Version ihrer Seite, private Homepages sind damit oft raus.

Die Apple-Idee

Macht alles App.

Dem schließt sich sogar BITKom und Frau Aigner an. (siehe unten)

Die Lösung

weg mit der app!

web statt app!

Websites-for-Smartphone

Quellen

Auszug aus der Pressemitteilung zum Thema Datensicherheit im mobilen Internet

anläßlich des Safer Internet Day 2012

Bundesministerin Aigner und BITKOM: Mobiles Internet erhöht die Anforderungen an den Datenschutz Gemeinsame Konferenz von BMELV und BITKOM „Mobiles Internet: Ja, sicher! – Smartphones, Apps & Co“ Am „Safer Internet Day“ haben Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und BITKOM Präsident Prof. Dieter Kempf die Bedeutung des Datenschutzes beim mobilen Internet hervorgehoben:

„Es ist praktisch, unterwegs im Internet surfen und überall E-Mails abrufen zu können – aber auch auf Smartphones und Tablet-PCs darf der Schutz persönlicher Daten nicht zu kurz kommen.“

Ministerin Aigner sagte in Berlin: „Die Verbraucher erwarten zu Recht, dass das Schutzniveau bei mobilen Diensten und Geräten genauso hoch ist wie bei stationären Endgeräten. Ich sehe hier eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft. Die Sicherheitsstandards müssen mit der technologischen Entwicklung Schritt halten. Dazu gehören auch datenschutzfreundliche Voreinstellungen von Smartphones.“

„Wenn immer mehr Geräte und Online-Dienste mobil vernetzt sind, steigen die Anforderungen an Datenschutz und Aufklärung“ , sagte auch BITKOM-Präsident Prof. Kempf.

Inzwischen sind laut BITKOM 43 Prozent aller in Deutschland verkauften Handys Smartphones, also internetfähige Multimedia-Telefone. Sehr beliebt sind Mini-Programme, so genannte Apps, die auf den Geräten installiert werden können – vom Chatprogramm bis zur Fahrplanauskunft. Mehr als 15 Millionen Handybesitzer nutzen Apps, im Schnitt sind 17 Programme pro Gerät installiert. „Bei Smartphones und Apps sollten Verbraucher so sorgfältig auf Ihren Schutz achten wie am PC“, sagte Kempf.

Nach der neuen BITKOM Erhebung haben rund 43 Millionen Bundesbürger ein persönliches OnlineProfil, das sind 80 Prozent der Internetnutzer. Die meisten Onliner (72 Prozent) veröffentlichen ihre persönlichen Angaben, Fotos oder Interessen in einem sozialen Netzwerk. 16 Prozent präsentieren sich in einer Singlebörse, 13 Prozent auf einer privaten Homepage.

Aigner betonte vor diesem Hintergrund die Bedeutung der aktuellen Initiative der EUKommission für einen einheitlichen Datenschutz in Europa: „Datenschutz ist ein grenzübergreifendes Thema. Wir brauchen europaweit ein möglichst hohes Datenschutzniveau, das den deutschen Standard erreicht. Dabei muss der Schutz der persönlichen Daten der Verbraucher gewährleistet sein – unabhängig davon, in welchem EU-Land sie leben oder in welchem Land die Unternehmen, die ihre Daten verarbeiten, ihren Sitz haben.“

Die zersplitterte Rechtslage in Europa habe bisher dazu geführt, dass sich einzelne Unternehmen bevorzugt in einem EU-Land mit einem niedrigeren Datenschutzniveau als in Deutschland niederlassen. „Ich bin für einen einheitlichen Datenschutz in Europa. Ich setze mich außerdem dafür ein, dass dieses Schutzniveau für alle Unternehmen gilt, die sich an den europäischen Markt richten, auch wenn sie keinen Sitz in der EU haben.“

BITKOM-Präsident Prof. Kempf sagte: „Das Internet macht nicht an deutschen oder europäischen Grenzen Halt. Deshalb sollten wir den Datenschutz auch international harmonisieren und einen Dialog mit der Politik und Anbietern außerhalb der EU führen. Innerhalb der EU brauchen wir vor allem eine Modernisierung des Datenschutzrechts. Die Regeln müssen so gestaltet sein, dass Datenmissbrauch verhindert und gleichzeitig die Bedienungsfreundlichkeit von Internetdiensten gewährleistet bleibt.“

Weitere Informationen zum Kongress „Mobiles Internet? Ja, sicher!“ gibt es im Internet unter www.bmelv.bund.de. Für Verbraucher haben das Bundesverbraucherministerium und der BITKOM gemeinsam mit weiteren Partnern Tipps zur sicheren Smartphone-Nutzung zusammengestellt. Das Informationsblatt „Mobile Sicherheit – Ortung – Datenschutz“ ist unter http://www.bitkom.org/Flyer-Mobile-Sicherheit kostenfrei verfügbar. Zudem bietet BITKOM ab sofort einen Online-Kurs zum Datenschutz an – mit einem Kapitel zu Smartphones. Das E-Learning-Angebot ist unter www.bitkom.org/datenschutz zugänglich.